Wie war Ihre Weihnachtsfeier in diesem Jahr? So sehr ich mich auch jedes Jahr auf das Fest der Liebe freue, am Ende ist es doch immer etwas stressig, alle Familienmitglieder in den wenigen Feiertagen zu sehen und mit ihnen auf das Beisammensein anzustoßen. Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr mal etwas Neues ausprobieren und die Stresskomponente um eine Spaßkomponente ergänzen. Für Inspiration könnten die Bräuche anderer Länder dienlich sein, denn dort reicht das Repertoire von skurril bis witzig.

In der Slowakei zum Beispiel wird der leckere Loska-Pudding nicht nur gegessen, sondern auch an die Zimmerdecke katapultiert. Der letzte Löffel dieser traditionellen Süßspeise wird durch den ältesten Mann der Familie mit einem großen Schwung an die Zimmerdecke befördert. Umso mehr Pudding an der Decke kleben bleibt, umso besser wird die Ernte im neuen Jahr.

Auch in Tschechien versucht man einen Blick in die Zukunft zu werfen. Einer böhmischen Tradition zufolge wird nach dem Weihnachtsessen ein Apfel quer aufgeschnitten. Ist das Innere des Apfels wie ein Stern geformt, stehen die Zeichen für viel Glück und Gesundheit gut. Ein viergliedriges Kreuz ist jedoch ein schlechtes Omen und kann bedeuten, dass jemand am Tisch innerhalb des nächsten Jahres erkrankt oder gar stirbt.

In den USA suchen die Kinder nach einer Tannenbaumdekoration in Form einer sauren Gurke. Wer die „Christmas Pickle“ zuerst entdeckt, bekommt ein zusätzliches Geschenk. Da die Gurke grün ist, ist sie zwischen den Tannenzweigen nicht so leicht zu finden. Es gibt zahlreiche Geschichten zu dem Ursprung dieser Tradition. Woher sie genau kommt, ist jedoch unbekannt. In den USA geht man davon aus, dass der Brauch ursprünglich aus Deutschland stammt. Hier ist diese Tradition jedoch weitgehend unbekannt.

In Schweden geht es stressfreier zu, denn hier läuft am Heilig Abend ab 15 Uhr Donald Duck im Fernsehen. Dresscode ist hierbei die bequeme Klamotte zum Herumlungern.

Wer handwerklich begabt ist, für den ist diese Tradition vielleicht etwas. In Ungarn beginnen die Männer pünktlich am 13. Dezember damit, einen Stuhl aus sieben verschiedenen Holzarten zu zimmern. Der Luzienstuhl sollte bis zum 24. Dezember fertig gestellt werden, denn wer sich bei der Christmette an Heiligabend auf seinen Stuhl stellt, kann dem Volksglauben nach erkennen, wer unter den Anwesenden eine Hexe ist.

Wir wünschen eine entspannte und heimelige Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Bärbel Büttner
Bärbel Büttner unterstützt als Referentin für Social Media seit 2013 das Team "Unternehmenskommunikation, Wissensportal und Partnerbetreuung" der Versicherungsforen Leipzig. Ihr Schwerpunkt liegt in der Betreuung und Entwicklung der Social-Media-Präsenz der Versicherungsforen Leipzig. Dabei ist sie u.a. für die redaktionelle Betreuung des »Fachblogs für die Assekuranz« zuständig.