In knapp drei Wochen findet wieder die größte IT Messe der Welt – die CEBIT – in Hannover statt – und wie schon seit Jahren gehört Cloud Computing zu den Mega-Trends. Viele Branchen nutzen bereits die damit verbundenen enormen Vorteile in Bezug auf Flexibilität und Kosten. Könnte Cloud Computing auch für Versicherungen eine Option sein, um die Herausforderungen zu stemmen, die sich durch Solvency II ergeben? Die intensiviere Regulierung mit steigenden Anforderungen an Risikokalkulationen, Projektionen und Reporting bedingt aufwendige IT Projekte und große Budgets. Gerade für kleine und mittlere Firmen eine fast unlösbare Aufgabe.

 

Beschwerde Management Tastatur Finger

#49782820 – SolvencyII Tastatur Finger© momius – Fotolia.com

 

In vielen Branchen hat man bereits erkannt, dass Cloud Computing eine flexible und kostengünstige Alternative zur traditionellen IT Nutzung sein kann. Warum zögern dennoch viele Versicherungen? Was sind die Bedenken? Gibt es schon Praxisbeispiele oder sind die Cloud Konzepte noch nicht reif genug, um auch die Aufsichtsbehörden zu überzeugen? Und – last but not least – was könnten eigentlich die Vorteile sein? Risk & Return sind in der Kapitalanlage das Maß der Dinge – warum nicht auch bei dieser Entscheidung?

 

In einem White Paper haben wir die Fakten, auch aus dem europäischen Ausland, zusammengetragen und von Experten kritisch bewerten lassen. Die verschiedenen Sichtweisen von Praktikern, Akademikern, Rechtsanwälten und Aufsehern wurden dabei gegenüber gestellt und abgeglichen. Der Vergleich einer Cloud-Lösung mit einer traditionellen IT Installation zeigt bei dem Vorgehen deutliche Vorteile durch geringere Anfangsinvestitionen, flexiblere Kosten im laufenden Betrieb, aber auch beim so wichtigen Notfall-Back up. Auch auf Risiken, wie die Besonderheiten der vertraglichen Ausgestaltung bei Cloud-Lösungen, sind die Experten eingegangen. So sollten bspw. Fragen der Haftung, der Gebührenstaffelung, des möglichen Datenverlustes oder des Insolvenz-Falls des Anbieters hier bereits durchdacht und gegebenfalls vertraglich geregelt werden. Ein weiterer interessanter Punkt, welcher beim Einsatz einer “public cloud” berücksichtigt werden muss, ist das Vorhandensein eines Notfallplans. Für den Fall, dass ein Service morgen nicht mehr zur Verfügung steht, braucht der Kunde hier einen Plan B, wie z.B. die Nutzung eines parallelen Services.

Wenn man sich bisher noch nicht mit dem Thema Cloud auseinander gesetzt hat, sollte man dies schnell nachholen. Die strategischen Perspektiven einer Cloud-Lösung sind vielfälltig und auf Mitarbeiterseite werden entsprechende Innovationen häufig sogar vom Arbeitgeber erwartet (Stichwort collaborative working). Hier nicht aktiv zu werden und lediglich auf die eigenen Inhouse-Lösungen zu setzen, ist weder zukunftsweisend noch erfolgsversprechend.

 

Das White Paper „SOLVENCY II in der Cloud – Risk & Rewards„ finden Sie hier.


 

 

Peter Neuhaus
Hans-Peter Neuhaus ist seit 2014 für Vertrieb und Business Development im deutsch-sprachigen Raum bei Ooliba NV (Belgien) verantwortlich. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann (IHK) und einer mehrjährigen Tätigkeit bei der Commerzbank im Kreditgeschäft begann Hans-Peter Neuhaus sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Göttingen. Den Abschluss als Diplom-Kaufmann absolvierte er 1987 an der LMU München. Hans-Peter Neuhaus hat durch den Aufbau und die Leitung von Global Account Management für führende Unternehmen der FinTech Industrie ( Thomson Reuters, SunGard) in den letzten dreißig Jahren seine Gestaltungskompetenz erfolgreich unter Beweis gestellt und dabei führende Banken und Versicherer betreut. Zu seinen Schwerpunkten gehörten dabei Risikomanagement-Lösungen und vor allem der Einsatz neuer Technologien (Cloud Computing, SaaS, Business Process Management)