In der Ideenschmiede

Auf der Suche nach neuen Ideen für Produkte und Services ist wohl jedes Unternehmen jeder Branche. Finden lassen sich diese Ideen auf verschiedene Weise. Start-up Progress hat mit dem Progress-Labor einen ganz eigenen Weg gefunden. Was es damit auf sich hat, verraten Tom Wonneberger und Stephan Busch von PROGRESS Finanzplaner am besten selbst!

 

Tom Wonneberger & Stephan Busch

Tom Wonneberger & Stephan Busch

 

Was ist das PROGRESS-Labor?

Unser Labor ist eine Kundenwerkstatt, in der wir im kleinen Kreise neue Produkte bzw. Dienstleistungen entwickeln. Im kleinen Kreis stellen wir den Teilnehmern unsere Ideen vor und erhalten direktes Feedback der (Nicht-)Kunden. Das Labor ist Teil unseres Innovationsprozesses und unseres Bootstrapping-Ansatzes.

 

Progress-Labor

 

Warum das PROGRESS-Labor?

Das Labor kostet außer etwas Zeit und geringen Bewirtungskosten im Gegensatz zu teurer Marktforschung nichts. Es lässt sich sehr schnell in den eigenen Räumen umsetzen. Mit dem Labor beziehen wir unsere Kunden bzw. Noch-nicht-Kunden aktiv in die Entwicklung von Produkten und damit letztlich uns ein. So entsteht eine Community. Die Teilnehmer identifizieren sich mit der Marke und vertreten sie bereitwillig nach außen. Über das externe Feedback erkennen wir sofort Schwachstellen, aber auch Potenziale, an die wir als „Betriebsblinde“ nicht denken würden. Wir sparen uns den Einsatz von „Experten“, sondern bekommen die ungefilterte Meinung potenzieller Anwender.

 

Wie funktioniert das PROGRESS-Labor?

Ein Labor besteht aus ca. fünf Gästen. Wir achten darauf, dass diese möglichst heterogen sind, aber der potenziellen Zielgruppe entsprechen. Es wäre unsinnig, ein Labor zum Thema „Beratung von Freiberuflern“ mit Angestellten zu besetzen. Die heterogene Zusammensetzung gewährleistet einen gewissen Querschnitt und unterschiedliche Perspektiven. Diese sind für einen erfolgreichen Einsatz wichtig.

Wir laden immer in unser Büro ein. Allerdings ist es auch vorstellbar, das Labor in einem anderen, schicken Raum durchzuführen. Es sollte eine kreative und offene Atmosphäre herrschen. Großraumbüroflair empfehlen wir nicht. Wir führen die Labore meistens abends durch. Je nach Zielgruppe ist aber auch ein Vormittag denkbar. Dazu bieten wir kleine Snacks und Getränke an. Schließlich opfern die Teilnehmer ihre Zeit. Dann sollen sie auch die entsprechende Versorgung und Wertschätzung bekommen.

Ein Labor steht immer unter einem bestimmten Thema oder einer Fragestellung. Die Teilnehmer sollten vorab wissen, um welches Thema es geht. Aus diesem Grund bekommen sie vorher Informationen. So können sie sich vorbereiten und eventuell Fragen mitbringen. Ziel des Abends ist eine lockere Diskussionsrunde, die von uns moderiert wird. Möglich ist aber auch eine Brainstorming-Runde mit verschiedenen Kreativtechniken. Die Optionen dabei sind sehr vielfältig. Wichtig ist nur, dass die Methode zur Thematik passt. Wir dokumentieren die Ergebnisse des Abends, um sie im Anschluss für uns auswerten zu können. Auch hier sind die Methoden zahlreich. Sind wir mit dem „formalen“ Teil fertig, lassen wir den Abend locker ausklingen. Hier besteht die Möglichkeit, Leute miteinander zu vernetzen. Außerdem holen wir uns mittels Fragebogen oder Online-Formular das direkte Feedback der Teilnehmer ab, um das Labor weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse bereiten wir im Nachgang auf und leiten daraus Handlungsfelder ab. Wenn wir Dinge aus dem Labor in die Praxis bringen, informieren wir unsere Teilnehmer darüber. Dann sehen sie, dass ihre Arbeit etwas bewirkt hat. Damit stärken wir ein weiteres Mal ihre Identifikation mit unserer Marke und schlagen eine Brücke zu unserer Dienstleistung.

 

Progress-Labor

 


 

 

 

 

Bloggt zu den Themen: Gastartikel, Innovation, Produktmanagement

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